18.02.2013

Massaker im Dschungel.


Seit einigen Monaten beschäftigt mich ein Thema im Tierschutz immer am meisten: Die Elefanten-Massaker in Afrika. Bislang beschränkte sich mein Bewusstsein dafür auf die großen Massaker, wie z.B. in Kamerun (zum Artikel), bis ich von den neusten Massaker im Guanda Dschungel (zum Artikel) gehört habe.

Wieso? Elfenbein gilt in vielen Ländern noch als wunderliches Heilmittel. Vorallem die Chinesen schwören darauf, dass Elfenbein-Pulver Krebs heilen kann und die Potenz steigert. Ist jedoch alles Unfug. Wollen die aber nicht wahr haben und steigern die Nachfrage nach Elfenbein immer weiter. Im Jahr 2012 war Elfenbein so gefragt wie noch nie. Parkwächter in Nationalparks waren so verzweifelt, dass sie Nashörnern und Elefanten die Stoßzähne/Hörner absägten, damit Wilderer ihnen nicht zuvor kamen. Gerade die Stoßzähne sind aber für Elefanten so bedeutend, dass dies wirklich der letzte Ausweg ist. Nachdem in Kenia 2008 die höchste Population seit 20 Jahren an Elefanten gefeiert wurde, mussten sie schon ein Jahr danach einen hohen Rückschlag erdulden: Innerhalb eines Jahres verschwanden über 1000 Dickhäuter auf grausame Art von der Bildfläche. Da die großen, afrikanische Elefanten und die Nashörner als besonders gefährdet gelten, versuchen die Regierungen und verschiedene Organisationen gerade diese besonders zu schützen. Leider vergessen sie dabei eine andere Elefantenart, auf welche die Wilderer nun zurückgreifen: Die Waldelefanten.

Es ist falsch, wenn vom Elefanten behauptet wird, dass er ein reizbares Tier sei. 
Sein Wesen ist mild und ruhig. Er lebt mit jedem Geschöpf in Freundschaft und Frieden.
(Alfred Brehm)

 
Ein WWF-Beitrag zu Kamerun



Der afrikanische Elefant: Er ist das größte, lebende Landsäugetier in der heutigen Zeit und zählt in Afrika zu den berühmten "Big Five". Ein ausgewachsener Bulle kann bis zu 5 Meter groß werden und über 7 Tonnen auf die Waage bringen. Das besondere ist, dass Weibchen als auch Männchen Stoßzähne aus Elfenbein besitzen und deshalb seit Jahrzehnten gejagd werden - mittlerweile meistens illegal. Der größte je gefundene Stoßzahn war sage und schreibe 3,50 Meter lang. Bei Bullen wachsen die Stoßzähne ein leben lang in ihrer Länge, als auch in die Breite. Die afrikanischen Elefanten schwitzen nicht, besitzen jedoch genau aus diesem Grund die großen, flachen Ohren. Sie selbst werden bis zu 2 Meter lang und in ihnen fließt pro Minute bis zu 14 Liter Blut, wodurch viel Wärme abgegeben werden kann. Die Ohren dienen darüber hinaus als Fächerwerkzeug und sind deshalb eine unverzichtbare Klimaanlage in der afrikanischen Steppe. Früher waren afrikanische Elefanten von der Mittelmeerküste bis hin zum Kap der guten Hoffnung verbreitet. Im Laufe der Jahrhunderte ist auch ihr Lebensraum geschrumpft und ist wegen Wilderei sowie der extremen Menschenverbreitung während der Kollonialzeit aus den meisten, ursprünglichen Lebensräumen verschwunden. Wie alle Elefantenarten sind sie Tag- sowie Nachtaktiv. Die Herde wird ähnlich wie bei vielen Säugetier-Herden von einem weiblichen Tier, der Leitkuh, angeführt. Ihre Lebenserwartung beträgt im Normalfall bis zu 70 Jahre - in durch Wilderer bedrohten Gebieten jedoch beschränkt sich diese Zahl auf 40 - 50 Jahre.


Der asiatische Elefant: Er ist der kleinere Verwandte des Afrikanischen. Besonders unterscheidet er sich in der Größe der Ohren, durch seine Stirnform und durch seine Gesamtgröße von seinem großen Verwandten. Er ist das zweitgrößte lebende Landsäugetier auf Erden. Oft wird der asiatische Elefant fälschlicherweise "Indischer Elefant" genannt, da sich die Hauptpopulation auf Indien beschränkt - seine Wurzeln erstrecken sich jedoch in weite Teile Asiens (Nepal, Thailand, Indien, Sri Lanka, Sumatra, Bangladesch, China, Vietnam und bis zu den malaiischen Halbinseln). Die komplette Population des asiatischen Elefanten wird auf 50% weniger geschätzt, als noch vor 75 Jahren. Auch dies ist durch Wilderei und die menschliche Verbreitung im Kollonialzeitalter zurück zu führen. Diese Elefanten werden nur 2-4 Meter groß und bringen nur die Hälfte an Gewicht auf die Waage, wie ihre großen Verwandten. Während der afrikanische Elefant eine flache Stirn vorweißt, besitzt der asiatische eine doppelt gewölbte Front und wird daher oftmals mit den früheren Mammuts verglichen. Besonders aktiv sind diese Elefanten in der Dämmerung und in der Nacht. Auch diese Elefanten können nicht schwitzen. Stattdessen senken sie ihre Körpertemperatur während der kühlen Nächte deutlich herab und schaffen dadurch einen hervorrangenden Puffer für den Tag. Der älteste, asiatische Elefant lebte in einem Zoo und wurde 86 Jahre alt. Asiatische Elefanten werden schon seit dem dritten Jahrtausend vor Chr. gezähmt. Sie dienen den Einwohnern als Hilfsmittel bei Rodungen und auch im Krieg. Es ist fast unmöglich, ein ausgewachsenes Tier zu zähmen. Die Schulung muss im Kindesalter beginnen. Langjährig geschulte Elefanten können bis zu 23 reine Wortkommandos befolgen. Die Bedrohung dieser Art beschränkt sich leider nicht nur auf die Wilderei. Zwar werden diese Elefanten seltener gejagd, da nur Bullen Stoßzähne tragen, jedoch schwankt das ganze Ökosystem. Wasserbüffel haben sich im Kollonialzeitalter (als Futterquelle eingesetzt) so stark vermehrt, dass sie zunehmend die Grundnahrung der Elefanten wortwörtlich abgrasen. Die Zahl der wilden Elefanten dürfte bei ungefähr 35.000 liegen, wozu 15.000 Gezähmte hinzu gezählt werden können. Da sie sich in Gefangenschaft sehr selten vermehren, musste Zeitweise ein Nachschub an wilden Elefanten gewährleistet werden.

Der Waldelefant: Diese Elefantenart stammt aus der Gattung der afrikanischen Elefanten und sind die drittgrößten, lebenden Landsäugetier auf der Erde. Die wirkliche Abstammung war lange Zeit sehr umstritten, bis 2002 eine genetische Untersuchung zur Klärung veranlasst wurde. Diese ergab die selbstständige Arten-Anerkennung des Waldelefanten. Sie haben sich vor 5 - 10 Millionen Jahren von den ursprünglichen, afrikanischen Elefanten abgesondert und isoliert eigenständig weiterentwickelt. Er wird nur 2,40m hoch und ist damit deutlich der kleinste unter den Elefanten. Dies ist auf ihren Lebensraum zurück zu führen: Sie sind Dschungelbewohner und müssen im festen Dickicht zurecht kommen. Man findet sie in den Dschungeln von Uganda bis zum Kongo verbreitet. Ihre wichtigste Funktion hier ist die Verbreitung von Samen im Lebensraum. Da die Anerkennung dieser Art noch relativ jung ist und der Dschungel eine Vielzahl an Verstecken und Fallen bietet, interessieren sich seit der extremen Schützung der afrikanischen Verwandten immer mehr Wilderer für die kleinen Elefanten. Parkwächtern ist es beinahe unmöglich, im tiefen Regenwald eine klare Übersicht zu gewährleisten und somit legen manche Wilderer regelrechte Camps an, in denen sie wochenlang nächtigen, während sie tagsüber Waldelefanten erlegen.


Jede Elefantenart ist besonders in ihrer Funktion. Es ist schwer zu begreifen, wie Menschen so eiskalt sein können, und diese Tiere ohne ein Wimpernschlag erlegen. Dies geschieht meist auf die unmenschlichste Weise überhaupt. Bei dem afrikanischem Massaker im letzten Jahr, bei dem innerhalb weniger Tage bis zu 400 Elefanten ausgelöscht wurden, flogen die Wilderer mit Helikoptern heran. Sie jagten die Elefanten bis zur Überhitzung, bis sie den Narkosepfeil ansetzten. Durch die Überhitzung des Körpers wirkte die Narkose schneller. Diese Giftpfeile waren meistens über- oder unterdosiert, sodass manche Elefanten das Geschehen regungslos aber wach mitbekamen. Ohne eine weitere Betäubung werden den Dickhäutern die Stoßzähne an der Wurzel angeschnitten - also weit vor Austritt aus dem Wuchskanal. Anschließend verbluten die Elefanten - weiterhin meistens im wachen Zustand. Wenn es besonders schnell gehen muss, weil der Elefant sich im Urwald verstecken könnte falls er entwischt, so wie beim Waldelefanten, durchtrennen sie dem Elefant den Schädel. Das passierte dann dort, wo das Hackebeil am ehesten zutraf. Meistens war das der vordere Schädel. Ein einziger Schlag durchtrennt kaum die komplette Schädeldecke, stellt den Elefanten aber ruhig. Anschließend sägen sie in aller Ruhe den restlichen Schädel durch und nehmen das "Elefantengesicht" mit zu ihrem Camp.
http://s7.directupload.net/images/121220/5e9xdqje.jpg
Haben Elefanten einen Wärter einmal akzeptiert, sind sie sehr anhänglich. 
Im Zoologischen Garten von Hannover weigerte sich 
ein afrikanischer Elefantenbulle beharrlich, 
aus dem Freigehege in den Stall zurückzukehren, 
als sein Wärter ins Krankenhaus kam. 
Anderen Leuten wollte er einfach nicht gehorchen. 
So musste der Wärter vier Wochen lang jeden Morgen und 
jeden Abend mit einem Krankenwagen in den Zoo und 
mit der Trage zu dem Dickhäuter gebracht werden. 
Sobald der die Stimme seines Herrn vernahm, parierte er tadellos.
http://s7.directupload.net/images/121220/5e9xdqje.jpg
Viele Parkwächter fürchten sich vor Wilderern. Sie zeigen eine hohe Bereitschaft an Gewalt und am Waffeneinsatz, während die Parkwächter angewiesen sind, eine gewaltfreie Lösung zu finden - unmöglich. Die Zahl der verletzten oder gar getöten Parkwächtern beschränkt sich auf eine Dunkelziffer, die jährlich auf bis zu 200 Mann geschätzt wird - Wilderer gehen über Leichen. Und zwar über alle, nicht nur über die tierischen. Vielen denken jetzt wahrscheinlich: Was kann ich dagegen machen, wenn die Chinesen so doof sind und damit ihre Potenz steigern wollen? - Tja, das ist die Frage, die ich mir selbst seit Monaten stelle. Hätte ich das Geld und auch die Freiheit dazu, würde ich mich in ein Flugzeug setzen, meine Kamera einpacken und alles dokumentieren. In die Welt hinaus tragen. Und wenn mir ein Wilderer vor die Linse kommt, dann erschlag ich ihn damit, auch wenn sie dann kaputt geht. Aber so einfach ist es diesmal wirklich nicht. Von Geld-Spenden über Vereine wie dem WWF halte ich deutlich wenig (nicht umsonst habe ich meine monatlichen Spendengelder gerade erst gestrichen), ich bin eine Frau der Taten. Aber was tun, wenn der Beruf und Verpflichtungen einen fesseln, wenn der Geldbeutel zu knapp ist und man aber dieses Kribbeln verspürt, unbedingt helfen zu wollen?

Weitere Nachrichten-Reports & Infos:




Besonders diese Dokumentation (45 Min) möchte ich euch ans Herz legen.
Nach den grausamen Bildern auch mal die wundervolle Seite.
Menschen, die sich einsetzen und Waisen, die wie ein eigenes Kind großgezogen werden. ♥
Außerdem zeigt es, wie groß das Wilderernetz ist und welche Folgen alles mit sich zieht.

Kommentare:

  1. Das ist ja schrecklich! Die armen Elefanten, wie herzlos wir doch sein können.

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  2. das ist so schrecklich! menschen die sowas tun, haben es gar nicht verdient zu leben, wirklich! die armen tiere.

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  3. Das ist wirklich so so traurig!
    Ich kann es nicht verstehen, warum die Menschen es einfach nicht kapieren, immer gieriger nach Geld werden und trauriger Weise keine Ahnung vom Leben haben! Wirklich schrecklich was mit den armen Dickhäutern passiert. Unglaublich!

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  4. Eines vorweg: ich finde es ganz schrecklich was mit den Dickhäutern passiert. Sie werden brutal abgeschlachtet um "Medikamente" zu produzieren die noch dazu vollkommen nutzlos sind. Das ist furchtbar und darf nicht passieren.

    Ich möchte aber auch sagen dass ich Kommentare wie "solche Menschen verdienen es nicht zu leben" und "wenn mir so ein Wilderer vor die Linse kommt erschlag ich ihn damit..." ziemlich daneben finde. Oft werden Wilderer von größeren Organisationen (Stichwort Tiermafia) als Söldner rekrutiert und verdienen am allerwenigsten an dieser grausamen Metzelei. Sie stammen meistens aus den untersten sozialen Schichten und hätten ohne diesen "Job" (irghs) keine Möglichkeit sich oder ihre Familie zu ernähren. Wir (sprich westliche "Zivilisation") haben meistens alles was wir brauchen (und noch mehr) und können uns nicht vorstellen wie es sein muss jeden Tag hungrig ins Bett zu gehen oder die eigenen Kinder nicht durchfüttern zu können... Das Problem sind nicht die Wilderer selber sondern die großen Organisationen die hinter ihnen stehen - vor allem aber ist das Problem, dass Millionen von Menschen keinen Zugang zu Bildung haben und tatsächlich glauben, diese Produkte könnten ihre medizinischen Probleme lösen und dementsprechend die Nachfrage in die Höhe treiben.

    Beste Grüße, Ju

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    1. Doch, ich würde ihm damit eins über die Rübe hauen. Er könnte sich genauso für die Gegenseite entscheiden und als Ranger das Reservat unterstützen, es gibt genug Programme die das anbieten weil sie genau dasselbe Problem sehen wie du. Ich stimme dir da zu, einige Wilderer machen dies aus einem gewissen Zwang heraus, um Familie und sich selbst ernähren zu können. Seit Jahren jedoch haben viele Nationalparks das begriffen und versuchen durch ausgestiegene Wilderer, an noch aktive heran zu kommen und ihnen genau diesen gegensätlichen Job anzubieten. Man hat eben immer eine Wahl.

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  5. "Vorallem die Chinesen schwören darauf, dass Elfenbein-Pulver Krebs heilen kann und die Potenz steigert. Ist jedoch alles Unfug."

    Wissenschaftliche Studien konnten Nachweisen, dass Elfenbein Krebs nicht heilen kann. Du stützt dich hierbei auf eben diese wissenschaftlichen Erkenntnisse und tust somit die Wirkung als Unfug ab. Wenn es allerdings um die Heilung von Krankheiten durch Handauflegen geht, spielen für dich gegenteilige wissenschaftliche Erkenntnisse keine Rolle und es geht dir um den Glauben. Entweder du entscheidest dich dafür, dass Handauflegen und Elefanten für Elfenbein töten cool sind oder du öffnest die Augen und siehst ein, dass beides Schwachsinn ist. Du machst dich unglaubwürdig, da sich durch deine Denkweise über mehrere Beiträge kein roter Faden zieht. Das zeigt nur, dass du in deiner Meinung nicht gefestigt bist und dich selbst noch nicht ansatzweise gefunden hast.

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    1. Ich liebe diese anonymen Kommentare. Erstens einmal finde ich, sollte hier die Grausamkeit der Menschen an erster Stelle stehen und nicht die Absicht, mich irgendwie in den Dreck zu ziehen. Zweitens ist das KEIN Unfug - es ist wissenschaftlich bewiesen, wie richtiges Handauflegen die Energieflüsse des Körpers stimuliert und Knoten freilegt. Elfenbein gegen Krebs einzunehmen hingegen ist irgendwie so, als würdest du eine rohe Kartoffel essen damit deine Fußnägel schneller wachsen - sinnlos. :) Danke für die Zeit die du mir trotz deiner Abneigung gegenüber gebracht hast, mehr als einen Beitrag von mir zu studieren.

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  6. Danke schön, freut mich wirklich unheimlich sowas von dir zu hören ♥ =)
    Ach, du bist so lieb, Carina :'( Ja, das mach ich dann.. Das wäre wirklich Pech, wenn mich keiner nimmt, dann kriegen die echt n paar aufn Sack:D

    Grandioser Post! Finde ich unheimlich informativ und interessant und die Doku werde ich mir auch noch ansehen ( sobald ich was mehr Zeit habe!)
    Ich finde sowas einfach so grauenhaft und schlimm, dass ich echt weinen möchte. Vorallem war mir gar nicht mal so bewusst, dass Elfenbein wieder so "In" ist..

    An den letzten anonymen Kommentar: Ich finde nicht,dass Carina ihre Glaubwürdigkeit so untergräbt. Kein bisschen. Elfenbein gegen Krebs und Handauflegen ist ja wohl mal Meilenweit auseinander!!! Selbst wenn beides Humbuk wäre (und ich behaupte nicht,dass ich das von Handauflegen denke), ist ja wohl eindeutig,dass an Handauflegen zumindest auch nichts negatives so festzustellen wäre. Wenn man glaubt,dass es hilft, ist das doch super, schließlich ist das kein brutaler und grauenvoller Akt wie das Abschlachten der armen Elefanten.

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  7. es ist doch wieder mal so, dass es zeigt wie abgefuckt das ganze system ist indem wie uns bewegen. sei es nun die westliche zivilisation oder eben die regionen in denen bedrohte tierarten abgeschlachtet werden. es geht meistens einfach ums geld, was einfach traurig ist. aber leider ist es so und ich glaube es muss so viel mehr passieren, dass das endlich alles aufhört. man müsste quasi versuchen fast jeden einzelnen zu überzeugen, dass vieles nicht richtig ist. aber ich muss, wenn ich das hier sehe, nicht mehr und nicht weniger kotzen, als wenn ich sehe was zum beispiel im pferdesport abgeht. seien es nun tenesse walking horses die mit säure behandelt werden und geprügelt werden oder dressurpferde die systematisch kaputt geritten werden...ach aber genug davon, sonst werd ich morgens um 4 wieder aggressiv.

    ich fand deinen beitrag sehr interessant und finde es schön dass dein blog so vielseitig ist :)

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  8. Ich bekomme richtig Gänsehaut. Einfach nur grausam! Und auch wieder sehr sinnbildlich für unsere Gesellschaft - die einen schlachten ab, die anderen gucken weg. Finde es super, dass du deinen Blog nutzt um auf solche Themen aufmerksam zu machen!

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  9. So eine schlimme Sache... Ich finde es unheimlich gut, dass du darüber schreibst. Erst gestern habe ich über die PETA informiert und die Hundezuchtanlage zu Laborexperimenten in Schweden. Super Beitrag!

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  10. hachja.. ich bin die ganzen letzten tage schon verdammt schlecht drauf und hab auch schon geweint, weil ich mich einfach nicht von diesen ganzen schlimmen dingen auf der welt (tierversuche, kinderarbeit, ausbeutung, usw) abgrenzen kann und vor allen dingen, weil es einem so schwer gemacht wird, etwas zu kaufen, das mit den ganzen sachen nichts am hut hat. ich lasse sowas viel zu sehr an mich ran. deshalb konnte ich auch die videos nicht schauen und mir die bilder nicht angucken, und hab trotzdem angefangen zu weinen -.- elefanten sind meine lieblingstiere..

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  11. Danke für´s Teilen. Ich krieg da auch Tränen in den Augen.

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  12. Jaa, irgendwie fühle ich mich immer so machtlos, wenn ich sowas lese. Ganz ehrlich, was können wir in watte gepackten europäer denn gegen so etwas tun, außer darüber zu schreiben und andere in watte gepackten europäer dadurch erreichen? So viel Unrecht, so viel Skrupellosigkeit und falsch verteilte Machtverhältnisse...wirklich traurig.

    Übrigens finde ich es toll wie lässig du mit diesen anonymen Kommentaren umgehst!

    Lg Christin
    von Glasschuh.com
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  13. Ich find's richtig cool, dass du neben dem üblichen Blog Tralala auch mal solche Sachen bringst !
    Allein sowas mal publik zu machen und Menschen zu informieren kann was bewegen.
    An den Kommentaren sieht man ja, dass manch einer anfängt sich damit auseinander zu setzen und sich eine Meinung zu bilden -
    dahin sei gestellt in welche Richtung.
    Das wollte ich nur mal loswerden :)

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  14. Ich werd immer aggressiv, wenn ich derartige Berichte sehe.
    Gerade in Asien würde ich mir etwas mehr Respekt vor Tieren wünschen, aber da werde ich wohl lange drauf warten müssen.
    Sehr guter Bericht auf jeden Fall. Aufklärung ist etwas, das man auch mit einem geringen Budget leisten kann. Vom WWF halte ich ausgesprochen wenig, nachdem ich den ein oder anderen Bericht über deren Gorilla- oder Tieger-Aktionen gehört habe, die pure Augenwischerei sind und den Tieren zumeist sogar eher noch schaden, als ihnen zu helfen (http://irrsternchen.blogspot.de/2011/07/dem-dicken-mann-dem-geht-es-gut-wenn-er.html). Inzwischen muss man bei sogenannten Hilfsorganisationen gerade im bereich des Tierschutzes mehr als vorsichtig sein. Das betrifft übrigens auch Peta.

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Danke für dein Kommentar! :)